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//New Album// Mono & Nikitaman-Autonome Zone


Mono & Nikitaman kommen mit ihrem 7. Album auf Tour. Sie haben die Zeit des Wahnsinns sinnvoll genutzt und haben ein frisches Album im Gepäck, das sie neben den bekannten Liedern mit uns feiern wollen. Zwischen Abriss und Upliftment, Lichtermeer und Eskalation wird wieder alles dabei sein.

Endlich wieder Faust hoch für Sozialkritik und Mucke mit Inhalt, zu der im kollektiven Off-Beat getanzt werden darf. Halleluja!



 

Mono wird 1975 als Monika Jaksch in Linz geboren. Im Alter von 16 Jahren entdeckt sie ihre Leidenschaft für Rap-Platten, beginnt, eben solche zu sammeln und aufzulegen.

Nach der Schule tritt sie eine Ausbildung im Modebereich an. Nebenbei treibt sich Mono in der Hip Hop- und Drum'n'Bass-Szene herum. Nach ihrem Abschluss startet sie in ein Kunststudium.

Ein Auslandssemester führt Mono 1998 ins westenglische Bristol. Im Stadtteil St. Pauls, in dem auch viele Jamaikaner zuhause sind, findet sie eine Wohnung. Wenig später lautet die Diagnose: schwere Reggae-Infektion mit chronischen Folgen.

Nach ihrer Rückkehr nach Linz heuert sie beim Soundsgood International Soundsystem an, dreht die Plattenteller und heizt der Menge am Mikrofon ein. Noch während des Studiums verschlägt es die Sängerin nach San Francisco, wo sie einen Film über Hip Hop dreht.

Nach Abschluss der Hochschule gewinnt die eigene Musik vollends die Oberhand. Bevor Mono sich mit Nikitaman zusammenschließt, veröffentlicht sie einige Singles sowie Tracks auf diversen Samplern.

Nikitaman erblickt das Licht der Welt 1974 unter dem Namen Nick Tilstra in den Niederlanden. Das politische Engagement seiner Eltern trägt dazu bei, ihn in der Düsseldorfer Hausbesetzerszene aufwachsen zu lassen. Dort liegen Punkrock und Sozialismus nahe beieinander. Als Jugendlicher findet er bei der sozialistisch orientierten Jugendgruppe der Falken Gesinnungsgenossen.

Nikitaman steht immer wieder bei verschiedenen Soundsystems am Mic. Unter anderem unterstützt er einige Male die Linzer DJ-Truppe von Soundsgood International, bei der auch Mono am Start ist. Diverse Singles, Samplerbeiträge und seine 2002er EP "Ahh...Loco?" verfestigen Nikitamans Ruf als Deejay. Er bestreitet Abende mit Reggae-Legenden wie Beres Hammond und Eek A Mouse und supportet T.O.K. und Cecile.

2004 fällt der offzielle Startschuss für das Reggae/Dancehall-Tagteam Mono & Nikitaman: Album Nummer eins mit dem bezeichnenden Titel "Das Spiel Beginnt" erscheint im April. Mit ausgiebigem Touren promoten sie den Erstling.

Im März 2006 veröffentlichen Mono & Nikitaman den zweiten Longplayer "Für Immer", für den ihnen Flip von der Linzer Hip Hop-Truppe Texta unter die Arme geift. Wieder setzt es relaxte Grooves und kritische Texte - natürlich ohne, dass die Party zu kurz käme.

In der Folgezeit absolviert das ungleiche Pärchen schier unzählige Live-Shows. Im Grunde sind die beiden permanent unterwegs und erspielen sich mit Fleiß und guter Laune eine breit gefächerte Fanbase. Trotz beständigen Tourens bleibt Zeit für weitere Studio-Aufnahmen.

Im April 2008 ist "Ausser Kontrolle" fertig gestellt und setzt die gut gelaunte Erfolgsgeschichte fort. Mono & Nikitaman verlassen sich weiterhin auf die Wirkung ihrer kontrastierenden Stimmen. Im Verbund ohnehin bereits schwer zu schlagen, trägt eine solide musikalische Basis das Ihre zum Gelingen bei. Unter anderem schrauben House of Riddim und Rootdowns Hausproduzent Teka an den Reglern. Mit Sir Jai und Meska geht jedoch auch produzierender Nachwuchs an den Start.

Neben Label-Kollegen Nosliw laden Mono & Nikitaman die österreichisch-russische Ska-Combo Russkaja ein: "Von Osten Bis Westen" schwappt so eimerweise Balkan-Flair durch die Bashments.

Noch ein Studioalbum ("Unter Freunden"), eine in der Wiener Arena aufgezeichneten Live-LP und insgesamt gut 800 Bühnenshows später braucht das Duo erst mal ein Pause. Gegen Ende 2015 heben Mono & Nikitaman ihr DIY-Business dann auf ein neues Level: Die eher Pop-orientierte Scheibe "Im Rauch Der Bengalen" erscheint auf dem eigenen Label M&N Records.

Zu den Themen Neo-Faschismus und Rassismus nimmt das Duo auf der Bühne und auch auf "Guten Morgen Es Brennt" (2018) kein Blatt vor den Mund. Die Wahl eines FDP-Politikers mit Stimmen der AfD im Thüringer Landtag stellt für die linksprogressiven Dancehall-Popper eine klare Grenzüberschreitung dar. Gleichzeitig machen die politisch offenherzigen Songwriter auch die Erfahrung, dass Musik-Fans ihre Ansichten nicht mittragen und ihnen auf Social Media-Netzwerken die Gefolgschaft aufkündigen. ( Quelle Laut.de)

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