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Ohrwurm der Woche-Meta & The Cornerstones -Two Pockets


Unser Ohrwurm der Woche kommt aus dem neuen Album "Dia" von Meta the Cornerstones.


DIA" Pronounced (Jah) hebt die Reggae-Meisterschaft eines seiner führenden afrikanischen Botschafter auf eine neue Ebene. Es ist wunderschön gestaltet und voller Leidenschaft für die Musik und die Botschaft, es erklingen stürmische Riddims und süße Harmonien zu Jah (Dia) aufgehende Sonne. Doch es ist viel mehr als nur ein weiteres hervorragendes Reggae-Album. Meta Dia bietet verborgene Wege zur sozialen Heilung - oder "Erlösung" - wie Rastas, Sufis und alle anderen spirituellen Reggae-Aficionados es nennen mögen.

Vorsicht, viele der (DIA)-Tracks führen dich auf die dunkle Seite dieser Zeit und dieses Planeten - Rassismus, Armut, Krieg, Umweltzerstörung. Aber es lässt Sie nicht im Tal der Wut und Rache. Meta führt seine Anhänger zum endgültigen Ziel, dem Tal der Entscheidung, wo das Gute über das Böse siegt.

Seine lyrischen Flüsse der Weisheit werden von vielen Nebenflüssen gespeist, den nomadisch-mystischen Traditionen seiner Fulani-Vorfahren, den Rastafari-Ichs, die auf den Lehren von Ras Tafari basieren, und den Weisen des Ostens, die in seinem geliebten Senegal so bekannt sind. Ja, Meta klagt für Gerechtigkeit. Nicht nur für die Afrikaner seines Mutterkontinents, sondern für alle "Elenden der Erde". Aber sein Fazit steht im Einklang mit so vielen großen Geistern: "Genau wie der Wind wird uns die Vergebung heilen."

Sie kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt angesichts so vieler zerstörerischer "Zeichen der Zeit": Kriege und Gewalt im falschen Namen von Religionen oder Kulturen, die Spaltung der einen Menschheit in immer erbittertere Gegner und Feinde und egoistische Nationen, die alles andere als geeint sind.

Meta Dia hämmert die Mauern der Spaltung ein, um Raum für seine Doktrin von "Frieden, Liebe und Harmonie" zu schaffen - gegen alle Widerstände. Für ihn ist das kein sicherer Raum des falschen Trostes oder der bedingungslosen Versöhnung.

Ganz im Gegenteil: Dieses Reggae-Album ist ein weiterer Weckruf, sich auf der Basis von Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zusammenzufinden, denn einen anderen Weg des Miteinanders gibt es nicht. Mit dieser grundlegenden Mission reiht sich Meta in die Riege der ganz Großen des Reggae ein. Wer könnte für diese "Mission impossible" prädestinierter sein als ein muslimischer Fulani Dread, der voller Rasta-Vibes steckt. Hier kommt Ärger für die Kriegstreiber. Mit einem großartigen Paket voller feinster Sounds und Ideen aus Dakar, Jamaika, New York und dem Rest des Globus.

(By Werner Zips)




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